Leaving New York, never easy …

„Bitte, kehren Sie um.“ Dieser Satz liegt mir auf der Zunge, während ich mich im Taxi umschaue und die Wolkenkratzer Manhattans im Hintergrund langsam immer kleiner werden. Es scheint als würde sich von Sekunde zu Sekunde ein Vorhang immer mehr zuziehen, der eine ganze Welt voller Möglichkeiten einfach verschwinden lässt. Nur mit Mühe kann ich mich beherrschen, doch die Vernunft siegt. Ich schweige und der Taxifahrer fährt weiter Richtung JFK Flughafen, wie vorgesehen.

Ich füge mich der Realität. Diese Reise geht zu Ende. Das ist eine Tatsache. Aber New York, wird mich nie mehr loslassen.  Das weiß ich, seit meinem ersten Besuch. Das wird mir auch während dieses zweiten Abschieds wieder bewusst. Ich glaube fest daran, das mein Herz auf ewig schneller schlagen wird beim Anblick dieser Stadt. Ich werde mich immer nach ihr sehnen. Und nur ein Gedanke kann mich trösten und auf mich einwirken, wie eine magische Formel, während das gelbe Taxi immer weiter fährt: „New York, wir sehen uns wieder. Und wieder. Ganz bestimmt.“

Jetzt zu Hause in Frankfurt, meinem Frankfurt, dass mir so vertraut ist wie meine liebsten Hausschuhe, lächele ich müde aber gerührt bei dem Anblick seiner Hochhäuser, die mir zu sagen scheinen „Wir sind auch nicht so übel, Baby! Wenn Du auf Wolkenkratzer stehst, bist Du hier gut aufgehoben.“ Und ich weiß, dass es stimmt. Aber heute, jetzt, in diesem Moment, denke ich nur an diese eine Passage aus Walt Whitmans Gedicht: „Give me the Streets of Manhattan!“

Give me the Streets of Manhattan.

New York