Zitate zu Frankfurt. Neue Rubrik.

Zitate zu FrankfurtDas ich Frankfurt mag, ist kein Geheimnis. Immer wieder lese ich Bücher über die große-kleine Stadt am Main, als wären es Biografien meiner Lieblingskünstlerin – einer komplizierten, schwierigen und doch großartigen und facettenreichen Diva – von der ich gar nicht genug in Erfahrung bringen kann. Dabei entdecke ich oft tolle Zitate, die ich originell, treffend oder einfach nur lustig finde. Wenn ich kein Bleistift zur Hand habe zum Anstreichen oder mir das Zitat nicht irgendwo notiere, sind all die kleinen dichterischen „Oden“ an Frankfurt für mich ruck-zuck wieder verloren. Aber das soll sich jetzt ändern. Ich habe mir ein kleines Notizbuch zugelegt, in dem ich von nun an all die gefunden Zitate zum Thema Frankfurt sammeln möchte. Für wen? Für mich – aber natürlich auch für Dich! Ich möchte von nun an möglichst jede Woche ein Frankfurt-Zitat  auf meiner Facebook-Seite teilen, dass mir zugefolgen ist.

Den Anfang macht ein Zitat von Jochen Till, der in Sulzbach wohnt und wunderbare Kinder- und Jugendbücher schreibt. Eins meiner Lieblingsbücher von ihm heißt „Der Junge Sonnenschein“, ist sein Debütroman und spielt in Frankfurt. Vor einigen Jahren hatte ich das Glück den sympathischen Autor zu interviewen. Den Beitrag dazu kannst Du hier nachlesen, wenn Du möchtest (Presse / Journal Frankfurt, 2010). Das folgende Zitat stammt aus dem zweiten Teil seines Jugendbuches „Charlie & Leo“, dass ich nicht nur sehr gerne gelesen sondern auch angeschaut habe, da es toll illustriert ist. Aber jetzt zurück zu der neuen Rubrik. Hier kommt Zitat Nr. 1:

„Frankfurt ist sozusagen der Charlie Brown unter den Großstädten – durchaus liebenswert, aber eben erst auf den zweiten Blick.“ (Jochen Till)

Wenn Du auch ein Zitat zu Frankfurt kennst, schreibe mir gerne eine E-Mail an sputnikffm.blog[at]gmx.de oder hinterlasse mir ein Kommentar. Ich bin gespannt welche und wieviele Zitate zusammenkommen. Der Anfang ist gemacht, schließlich beginnt jede Sammlung mit einem ersten „Sammelstück“.

Jochen Till Bücher

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Blogger schenken Lesefreude. Gewinnspiel zum Welttag des Buches.

blogger2015

Heute ist kein Tag wie jeder andere. Denn heute ist der Welttag des Buches und dieser feiert nun sogar sein 20-jähriges Jubiläum. Oha! Wäre es nicht fantastisch, wenn es zu einer festen Tradition werden würde, sich an diesem Tag gegenseitig mit Büchern zu beschenken? Ich glaube wir sind auf einem guten Weg dahin. Die Aktion „Blogger schenken Lesefreude“ leistet seit 2013 auf jeden Fall einen entscheidenden Beitrag dazu, aus dieser schönen Idee zumindest in der „Bloggerwelt“ einen festen Brauch zu machen.

Letztes Jahr habe ich das erste Mal bei „Blogger schenken Lesefreude“ mitgemacht und mal wieder festgestellt: Schenken macht genau so viel Spaß wie beschenkt zu werden. Viele tolle Leser sowie interessante, lesens- und sehenswerte Blogs habe ich 2014 dank der Aktion „kennengelernt“ und freue mich schon, dass es nun die zweite Runde geht. Denn dieses Jahr bin ich natürlich auch dabei und Du kannst gewinnen! Im zweiten Jahr habe ich beschlossen nun auch zwei Bücher zu verlosen.

Welche Bücher kannst Du gewinnen?

Sagenhaft unnerwegs_Blogger schenken Lesefreude„Sagenhaft unnerwegs. Frankfurter Sagen als Comic erzählt“ von Manuel Tiranno.
In diesem ganz besonderen Comicbuch sind 27 Sagen und Legenden aus der schönen Stadt am Main versammelt. Erstmals erschienen sind sie wöchentlich als Zeitungscomicserie des Rhein-Main-Teils der F.A.Z. Wer schon immer wissen wollte, wie Frankfurt zu seinem Namen gekommen ist oder warum in der Wetterfahne des Eschenheimer Turms eine 9 zu erkennen ist … bitte schön. Hier sind die Antworten zum Nachlesen und Nachschauen. Ich finde die Idee Geschichte in Form eines Comicstrips zu vermitteln einfach super und mag das Buch sehr. (Das Buch ist aus meinem Buchbestand und im sehr guten Zustand.)

Vincent_Blogger schenken Lesefreude

„Vincent“ von Joey Goebel.
Dieser Roman gehört zu meinen Lieblingsbüchern und ist Satire, Drama und Adoleszenzroman zugleich. Ein steinreicher Medienmogul wird von Gewissensbissen geplagt, da er der Welt nur seichte Unterhaltung zu geben hatte. Nun möchte er Abbitte leisten in dem er hochbegabte Kinder gezielt zu Künstlern formt. Wie? In dem er dafür sorgt, dass ihr Leben unglücklich verläuft. Denn keine Kunst ohne Leiden – so seine Theorie. Eines dieser hochbegabten Kinder ist Vincent. Das ist seine unglaubliche, tragische, bewegende, starke Geschichte. (Das Buch ist nagelneu.)

Was musst Du tun, um teilzunehmen?
Ich möchte noch mehr Blogs kennenlernen! Bitte hinterlasse mir daher unter diesem Beitrag einen Kommentar mit dem Link zu einem Blog, den Du gerne liest und weiterempfehlen möchtest, bis zum Donnerstag, den 30.04.2015, 23:59 Uhr.
Bitte gebe das Stichwort: „Frankfurt“ oder „Vincent“ ein, falls Dich nur eins der beiden Bücher interessiert. Falls Du möchtest, dass Dein Name für beide Bücher in den Lostopf wandert, brauchst Du kein Stichwort zu nennen.

Teilnahmebedingungen.
An der Verlosung dürfen alle teilnehmen, die in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnen und 18 Jahre oder älter sind. Am Freitag, dem 1.05.2015 werde ich die beiden Gewinner auslosen und hier auf meinem Blog bekannt geben und per E-Mail benachrichtigen, sofern die richtige E-Mail-Adresse angegeben wurde. Sie oder er soll mir dann bitte per E-Mail an sputnikffm.blog[at]gmx.de seine Adresse zusenden, damit ich die Büchersendung vorbereiten kann. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die übermittelten Daten werde ich nur für den Versand verwenden und anschließend löschen. Die Haftung für den Versand schließe ich aus. Und weil das Leben voller Überraschungen steckt, behalte ich mir das Recht vor das Gewinnspiel vorzeitig abzubrechen.

Ich wünsche Euch viel Erfolg und freue mich schon sehr auf Eure Blogtipps! Los geht’s! Ich bin gespannt.

Happiness is having your own library card

Gibt es einen Ort für Dich an dem Du Dich immer, wirklich immer, wohlfühlst? Für mich war, ist und bleibt es die Bücherei. In einer neuen Stadt fühle ich mich erst richtig zu Hause, wenn ich einen Ausweis der örtlichen Bibliothek besitze. Als ich nach Frankfurt gezogen bin und mich in der Stadtteilbücherei in Bornheim angemeldet habe, ging ich anschließend mit einem breiten Grinsen, leuchtenden Augen und einen viel zu hohen Stapel Bücher nach Hause und dachte: „Jetzt bin ich hier wirklich angekommen.“

Als ich das erste Mal nach New York gereist bin, habe ich mir einen Bibliotheksausweis in der New York Public Library ausstellen lassen. Ich habe mich im Big Apple so heimisch gefühlt – ich musste es tun, auch wenn es keinen Sinn gemacht hat. Für mich war es wie ein Versprechen, dass ich wiederkommen würde, nach New York und in die Library.

Stadtteilbibliothek Bornheim

Wissenshunger? Geh in die Bibliothek.
Um ehrlich zu sein, bin ich jedes Mal aufs Neue überwältigt von der Institution Bücherei. Nicht nur weil Räume, die mit Büchern vollgestellt sind, eine entspannende und beglückende Wirkung auf mich haben, sondern auch weil mir all das dort beheimatete Wissen offen steht. Einfach so. Egal ob ich nun Geld habe oder nicht, ich kann 100 Bücher und mehr im Jahr lesen, wenn ich das möchte (oder vielmehr zeitlich schaffe). Gegen einen kleinen Jahresbetrag – in Frankfurt sind das 16,- Euro – kann ich ganz ohne Einschränkung jedes Buch, jede CD, jede DVD ausleihen oder über das OPAC erst einmal vorbestellen. Was für eine Errungenschaft der Zivilisation!

Fundstücke zwischen den Seiten.
Ich finde es aber nicht nur schön zwischen den Bücherregalen zu schlendern und nach dem nächsten „Buchschatz“ Ausschau zu halten, sondern auch Spuren und Nachrichten meiner „Vorgänger“ darin zu entdecken. Mit Bleistift angestrichene Sätze, ein Bahnticket, dass als Lesezeichen gebraucht wurde (wohin ging die Reise?) oder eine kurze Notiz, die jemand reingelegt hat. All das gibt mir einen Wimpernschlag lang, einen kleinen Eindruck von der Person, die vor mir das Buch in den Händen gehalten hat.
In der Graphic Novel „Zweite Generation“, die ich kürzlich in der Zentralbibliothek ausgeliehen habe, fand ich z.B. eine kurze Notiz auf einem beigelegten Zettel: „Liebe b, tolles Buch, habe ich gestern abend gelesen + angeschaut. Auch zum Thema autobiographisches Schreiben. Gruß, i.“ Die Antwort in roter Schrift: „Stimmt! Danke! b.“ Wer wohl „b“ ist? Hat da die Bibliothek etwa höchstpersönlich geantwortet? 😉

Notiz im Buch_CollageForgotten Bookmarks
Der Besitzer eines Buchantiquariats, Michael Popek, führt zu dem Phänomen „vergessene Dinge in Büchern“ übrigens einen eigenen faszinierenden Blog mit dem Namen „Forgotten Bookmarks“. Hierfür fotografiert der Buchhändler all die spannenden Dinge, die er in den alten Büchern findet, die er tagtäglich einkauft und verkauft: Lesezeichen, Rezepte, Fotos, Briefe, alte Lotterielose, Notizen, die Geschichten erzählen und die Fantasie anregen. Sehr spannend und inzwischen auch als Buch erhältlich.

Stadtteilbibliothek in Bornheim wiedereröffnet.
Aber lange Rede, kurzer Sinn: Ich liebe Bibliotheken. Ein Bibliotheksausweis ist für mich eine Eintrittskarte ins Abenteuer. Daher war es für mich auch eine ganz schön harte Geduldsprobe, als die Stadtteilbibliothek in Bornheim für viele Monate wegen Renovierungsarbeiten geschlossen wurde. Ich wich zwar immer mal auf die Zentralbibliothek aus und kaufte viel mehr Bücher als sonst, aber ich vermisste die Bibliothek „um die Ecke“. Diesen Dienstag, am 14. April, hat die Stadtteilbibliothek in Bornheim nun endlich wieder ihre Türen für die Bücherwürmer von „Bernem“ geöffnet. Ich habe meiner „guten Freundin“ sogleich einen Besuch abgestattet und bin sehr angetan. Ich finde, dass die Bücherei nun noch besser strukturiert ist, farbenfroher und aufgeräumter wirkt und dabei trotzdem und glücklicherweise ihren alten Charme beibehalten hat.

Bibliothek Bornheim_Flyer_Collage

Was bedeutet Dir Dein Bibliotheksausweis? Besitzt Du einen? Noch nicht? Als Frankfurter_in kannst Du hier gleich schauen, wo eine Bücherei in Deiner unmittelbaren Nähe zu finden ist und dies nachholen. Ich kann es Dir nur ans Herz legen. Und wenn Du mich suchst … es könnte gut sein, dass Du mich in der Bibliothek findest.

Bibliotheksausweis_FFM

Draußen nur Kännchen

Heimat_Draußen nur KännchenDer Frankfurter liebt seinen Apfelwein, den hessischen „Zaubertrank“ mit vielen Namen: Stöffsche, Äppelwoi, Äppler, Schoppe… Serviert natürlich im wunderschönen blauen Bembel und bevorzugt „sauergespritzt“ (also mit Wasser nicht mit Limo). Es hat ein paar Jahre gedauert, bis ich als Zugezogene und das säuerliche Getränk nur halbwegs Gefallen aneinander fanden. Aber der Anblick von einem „Bembelsche“ ruft inzwischen Heimatgefühle in mir hervor.

Die hessische Neuinterpretation von „Draußen nur Kännchen“ gibt es übrigens nicht nur als Straßenkunst zu bewundern sondern auch auf einem „Shoppedeckel“ verewigt, der das gute Stöffsche im Gerippten draußen schützen soll. Zu kaufen samt vieler anderer toller Frankfurter „Devotionalien“ im Beeindruckt-Shop. 😉

10 Gründe, warum du Stephen Hawkings „Eine kurze Geschichte der Zeit“ lesen solltest

Eine kurze Geschichte der Zeit

Hast Du in letzter Zeit ein Buch gelesen, das Dich herausgefordert hat? Bei dem Du das Lesen geradezu als persönliche Challenge empfunden hast? Eins bei dem Du Dich ein bisschen wie ein Marathonläufer gefühlt hast, der zwischendurch immer wieder darüber nachdenkt das Handtuch zu werfen und dann doch die Zähne zusammenbeißt? Mein persönlicher kleiner Kopf-Marathon war letzten Monat das Vorhaben „Eine kurze Geschichte der Zeit“ von Stephen Hawking zu lesen. Und zwar vollständig – ohne Mogeln und heimliches Überblättern von Kapiteln, egal wie groß die Versuchung manchmal auch war. Bei diesem Buch war ich streng.

„Eine kurze Geschichte der Zeit“ aus dem Jahre 1988 – ein Abriss zu den wichtigsten kosmologischen Denkmodellen und Fragen – stand schon länger auf meiner persönlichen To-read-Liste. Doch ich gebe es zu: Ich habe die Lektüre immer wieder gerne aufgeschoben. Ich hatte schon so eine Ahnung, dass dieses Buch kein Spaziergang für mich sein würde, dann als Physik-Ass kann ich mich beim besten Willen nicht bezeichnen.

Dennoch wurde in den letzten Jahren mein Interesse an Astrophysik, Schwarzen Löchern, Sternen, Planeten und der Big Bang Theorie immer größer. Wann immer ich etwas dazu las oder sah, war ich fasziniert und ich wollte so vieles verstehen. Dennoch hatte ich bei Konzepten und Ideen wie der Relativitätstheorie oder der Stringtheorie manchmal das Gefühl einem kleinen Irrlicht hinterherzurennen, das ich nie ganz in seiner Komplexität erfassen konnte. Ich sah es und dachte „Gleich hab ich‘s!“ – aber oft entglitt es mir auch wieder und ich hatte nur einen kleinen Eindruck erhascht. Daher die Idee: Einfach mal das „Hawking-Buch“ lesen! Vielleicht bringt es Licht ins Dunkel.

Nachdem ich im Januar den Kinofilm „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ über die Liebesgeschichte von Stephen und seiner ersten Frau Jane Hawking gesehen habe, war es dann soweit. Überwältigt von der Sympathie für den Mensch Stephen Hawking, wollte ich es nun endlich mit seinem ersten populärwissenschaftlichen Buch wagen. Ich hatte endlich Lust auf „Eine kurze Geschichte der Zeit“ und fing voller Elan mit der Lektüre an.

Ich hatte zunächst keinen Zweifel, dass es gelingen würde, und redete mir Mut zu: Es geht schließlich um die KURZE Geschichte der Zeit. Hawking hat die komplexe Thematik bestimmt so genial einfach zusammengefasst und ausformuliert, dass sogar ich als Laie alles verstehen würde. Der Buchumfang, schlappe 270 Seiten (eigentlich nur 250 ohne Quellenangaben), ist nun wahrlich kein Problem. Und … das Buch ist seit Jahrzehnten ein Bestseller. Wenn das mal kein deutlicher Indikator dafür ist, dass es absolut „lesbar“ und leicht verständlich ist.

Die Antwort ist nach meiner bescheidenen Auffassung: Nö, falsch gedacht. Denn „einfach“ ist wahrlich nicht der zutreffende Begriff um das Buch zu umschreiben. Zwischen begeisterten Lesemomenten, in denen mein Gehirn förmlich vibrierte vor lauter „Wow!“-Ausrufen, formulierte sich beim Lesen auch ziemlich oft und leicht schrill das Wort „Was???“ in meinem Kopf, z. B. wenn plötzlich von „imaginärer Zeit“ und „Wurmlöchern“ die Rede war. Ich las langsam und recherchierte manches nochmal nach. Je länger ich das Buch las, desto mehr begann ich die Behauptung zu glauben, dass „Eine kurze Geschichte der Zeit“ zwar nach der „Bibel“ zu den meistverkauften aber auch den am häufigsten nicht fertiggelesenen Büchern gehört. Aber ich wollte nicht aufgeben und habe es gestern tatsächlich fertig gelesen.

Keine Frage, ich halte es für ein „schweres“ Buch, zumindest kapitelweise. Warum will ich Dich also – wie die Überschrift verrät – davon überzeugen es auch damit zu versuchen? Möchte ich Dich quälen? Ganz sicher nicht. Das Gegenteil ist der Fall! Denn Hand aufs Herz: Ich habe beim Lesen hin- und wieder genörgelt und das Buch wieder weggelegt aber letztlich hat es sich gelohnt dranzubleiben – denn es ist absolut FASZINIEREND! So sehr, dass ich es in Großbuchstaben schreiben muss. Hier daher meine 10 guten Gründe, warum Du das Buch lesen solltest (obwohl es schwer ist):

  1. Astrophysik rockt! Sie stellt all die existenziellen Fragen, die die Menschheit seit jeher beschäftigen: Wo kommen wir her? Wie fing alles an? Wie wird es enden? Hawking wird Dich nicht enttäuschen und Dir differenzierte und spannende Antworten und Antwortversuche liefern, die Dich hin und wieder so was von umhauen werden.
  2. Klein aber oho. Auf sehr kleinem Seitenumfang findest Du hier die geballte Ladung „hochexplosives“ Wissen. Wie gesagt, es ist nicht immer leicht. Man darf aber nicht vergessen: Dieser „Kram“ IST einfach sehr komplex. Hawking macht es Dir schon so leicht wie möglich. Es ist daher (trotzdem) der ideale Einstieg in die Thematik.
  3. Ich weiß, dass ich jetzt mehr weiß. Ganz egal wie viel Du NICHT verstehst in dem Buch (und das wird vermutlich passieren, wenn Du ein Kosmologie-Neuling bist!), das was Du verstanden hast, wird Dein Denken für immer bereichern.
  4. Gehirnaktivität ahoi! Du wolltest schon immer so richtig „spüren“ wie Dein Gehirn hart arbeitet? Wie sich Gehirnzellen neu miteinander verschalten? Okay, lies das Buch und fühle es. Es tut manchmal ein klein bisschen weh und es könnte möglicherweise Dampf aus Deinen Ohren rauskommen, aber das Lesen ist ein wahnsinnig effektives Gehirn-Workout. Nicht aufgeben! 😉
  5. Neue Perspektiven. „The Big Bang Theory“ zu schauen wird nach der Lektüre nie wieder das Gleiche sein. Plötzlich wird das, was Sheldon Cooper von seiner Arbeit erzählt, für Dich Sinn machen! (Zumindest ansatzweise.) Quarks und Strings sind für Dich keine Fremdwörter mehr. Du wirst Filme wie „Donnie Darko“ und „Interstellar“ nach dem Buch mit anderen Augen sehen. Du wirst mehr verstehen – uns somit mehr und anders sehen.
  6. Lachen hilft beim Lernen. Hawking hat einen tollen Sinn für Humor. Und das merkt man beim Lesen. Wenn Deine Gehirnzellen keine Lust mehr haben, wird er Dich zum Schmunzeln bringen und es Dir leichter machen dran zu bleiben.
  7. Nachschlag: Einstein, Galileo & Newton. Hawking stellt nicht nur die Ideen, sondern auch das Leben und die Persönlichkeit einiger der berühmten Wissenschaftler vor, die diese entwickelt haben. Kurz und knapp, sehr interessant und unterhaltsam.
  8. Erzähl mir mehr. Bei einer Party oder bei dem ersten Date werden Dir die Gesprächsthemen nicht mehr ausgehen. Zugegeben funktioniert sicher nicht immer, aber wenn Du jemanden findest, der mit Dir über die Möglichkeit von Zeitreisen und die poetische Tatsache, dass wir alle aus Sternenstaub bestehen, plaudern möchte, bist Du vermutlich in guter Gesellschaft. Und Dein Gespräch wird sicher spannender als der Small-Talk übers Wetter oder den neusten Promi-Klatsch.
  9. Alles easy-peasy. Jedes Buch, was Du danach oder parallel dazu liest, wird Dir wie ein Kinderspiel vorkommen, sehr angenehm zu lesen und überaus verständlich.
  10. Mission completed. Es ist ein schönes Gefühl eine Herausforderung gemeistert zu haben. Nach der Lektüre kannst Du Dir das Buch guten Gewissens ins Regal stellen. Du bist kein Angeber, der das Buch nur besitzt, um Eindruck zu schinden. Du hast einen Bezug, eine Geschichte dazu. Du hast eins der wichtigsten Bücher unserer Zeit gelesen und bist ein bisschen schlauer geworden. Gratulation!

Kurze Geschichte der Zeit_im Buch