Neue alte Freunde

Schwer was los auf Bornheims Straßen! Mein Freund Short John Silver von PYC hat sich auf seinem letzten Abenteuertrip eine schicke Kappe besorgt und ist in die Berger Straße zurückgekehrt. Welcome back, my dear. Und die große Familie der CityGhosts  ist um eine neue Variante reicher. Der Geist mit kullerrunden Manga-Augen ist mir diese Woche das erste Mal begegnet. Konnichiwa, my spooky friend.

PYC     CityGhost

 

 

Ausstellung: „The Loveliest Girl in the World.“

In der Ausstellungshalle 1a in Frankfurt gibt es bis zum 19. Oktober eine ganz besondere preisgekrönte Fotografie-Ausstellung zu bewundern. Der Titel: „The Loveliest Girl in the World. Everyone is entitled to feel precious and beloved.“

Gezeigt werden Porträts von 10 Mädchen aus einem Kinderheim in Helsinki, die von der finnischen Fotografin, Kunst- und Sozialpädagogin Miina Savolainen aufgenommen wurden.

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Die Mädchen reisten mit der Fotografin hierfür zu den schönsten Orten in Finnland. Vor märchenhaften Naturkulissen, in langen Gewändern konnten sie nicht nur selbst über die Art der Darstellung ihrer Persönlichkeit entscheiden, sondern diese auch beim Betrachten der Fotografien im Nachhinein neu entdecken und wahrnehmen.

In der Beschreibung heißt es: „Ausgangspunkt für The Loveliest Girl in the World waren Savolainens Erfahrungen bei ihrer Arbeit im Kinderheim: Verbale Kommunikation erwies sich häufig als unzulänglich um Kindern, deren Vertrauen mit Worten mehrfach gebrochen wurde, zu helfen. Die Künstlerin fand ein Mittel, um die Kinder zu erreichen: die ermächtigende Fotografie, empowering photography. In der dialogischen Beziehung zwischen Fotografin und Subjekt wird hier das Medium der Fotografie zu einem Instrument individueller Selbstentdeckung.“

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Die Mädchen, die oft schlimme Erfahrungen und Ausgrenzung erfahren haben, konnten sich dank der Bilder mit einem „freundlicheren“ Blick wahrnehmen. Aber auch die Wirkung der Bilder auf Fremde und somit eine andere, neue Wahrnehmung von Heimkindern, war für die Mädchen bei dem Projekt von enormer Wichtigkeit.
Die Ausstellung hat mich sehr beeindruckt. Manche Bilder wirken wie Gemälde aus einem alten Märchenbuch. Dennoch sind sie nie kitschig sondern sehr berührend und von einer melancholischen Schönheit und Kraft. Wer Zeit und Lust hat, dem kann ich diese Ausstellung wärmstens empfehlen. Der Eintritt ist frei.

„Es bedeutete mir viel, mich selbst als schön wahrzunehmen. Im Heim fehlte mir die Geborgenheit einer Familie. Ich dachte jeder Mensch könnte dich verlassen aber deine eigene Mutter nicht – und dann ist genau das passiert. Mit einem solchen Verlust zu leben ist schwer. Auf den Fotos wurde jedes Mädchen so akzeptiert, wie sie ist, eine Prinzessin ihres eigenen Lebens. Jeder Mensch hat das Recht, sich so zu sehen.“ (Zitat eines der Mädchen)

New in Town: „Waffel House“

Vor wenigen Wochen hat in Frankfurt-Bornheim eine neue Location eröffnet: das „Waffel House.“ Von 11 bis 23 Uhr werden hier leckere kleine Sünden angeboten. Es handelt sich natürlich, wie der Name schon sagt, um Waffeln, in allen kreativen Varianten. Die Leckerei, die ich probiert habe – mit Vanillecreme, Erdbeeren, Raffaello und Himbeersoße – war absolut köstlich. Das liebevoll mit nostalgischen Akzenten eingerichtete „Waffel House“ ist sehr gemütlich. Ich habe mich, auch dank der netten Mitarbeiterinnen, wohl gefühlt und komme bestimmt wieder. Bei Waffelheißhunger – eine tolle Adresse.

Adresse:
„Waffel House“
Berger Straße 142
Frankfurt am Main

Waffel House   Waffel House _