myFanbase.de – Lena Dunhams Buch erscheint im Oktober

Lena Dunham hat ein Buch geschrieben und ich bin sehr neugierig darauf! Wer die Serie GIRLS mag, den wird dies sicher auch interessieren. Der Titel: „Not that kind of girl“. Erscheint am 7. Oktober. Danke Isipeazy für die Entdeckung.

Isabella Caldart - Portfolio

Lena Dunhams Buch

Nur eine Woche nach dem Veröffentlichungstermin in den USA am morgigen Dienstag wird Lena Dunhams “Not That Kind Of Girl“ auch auf Deutsch herausgegeben. Genau wie der Roman „Lieber jetzt als irgendwann“ von Gilmore Girl Lauren Graham hat sich der Frankfurter S. Fischer Verlag die Rechte gesichert. Das Buch mit dem Untertitel „Was ich vom Leben so gelernt habe“ wird am 7. Oktober erscheinen. Die 28jährige Schauspielerin und Produzentin, bekannt aus der HBO-Serie “Girls“ und Filmen wie “Tiny Furniture“, schreibt über die kleinen und großen Krisen des Lebens, übers Verliebt sein, New Yorker Taxifahrer und ihr Übergewicht, also ähnlichen Themen, die sie auch in der Serie anschneidet.

Bereits im Vorfeld hatte das Buch für Furore gesorgt, da Dunham verschiedenen Berichten zufolge einen Vorschuss von stolzen 3,7 Millionen US-Dollar von dem Verlag Random House erhalten hatte.

Derzeit läuft die 3. Staffel von “Girls“ dienstags auf ZDFneo.

Quelle: S. Fischer Verlag

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Sputnik goes Facebook

Ich habe mit dem Bloggen im Juni 2013 angefangen, weil ich Lust hatte zu schreiben und das Geschriebene zu teilen. An eine Facebook-Verknüpfung bzw. eine eigene Facebook-Seite für den Blog habe ich da noch gar nicht gedacht und mich später auch lange Zeit aus vielerlei Gründen bewusst dagegen entschieden. Warum also jetzt doch?

Den Anstoß gab eine Unterhaltung mit einer Vloggerin, die seit Jahren einen eigenen YouTube-Channel hat. Wir sprachen über Blogs und sie sagte zu meiner Überraschung: „Ich lese eigentlich keine. Denn ich habe keine Ahnung, wie ich Blogs überhaupt folgen soll.“ Das gab mir zu denken. Ich führte ihr die vielen Möglichkeiten auf: Blog per E-Mail abbonieren, Bloglovin‘, Blog-Connect, RSS-Feed, Facebook, Twitter usw. usw.

Von den vielen Möglichkeiten schien Facebook ihr die einfachste und bequemste Variante, um an einem Blog „dranzubleiben“. Das bewog mich dazu die Sache zu überdenken. Vielleicht ging es Anderen ja ebenfalls so wie ihr? Sie wollten folgen, aber hatten keinen eigenen Blog und wussten daher nicht so recht wie. Ich konnte mich einfühlen und dachte: „Warum sollte ich es nicht einfacher machen?“ Klick, klick und die eigene Facebook-Seite war fertig und ging am Sonntag online. Mal schauen, was daraus wird. Bis jetzt finde ich es in Ordnung und kann mit dem Schritt leben. Also, wenn ihr wollt: Sputnik Ffm goes Facebook und wenn ihr ein „Gefällt mir“ hinterlasst, könnt ihr „mitkommen“. Ich würde mich freuen.

Sputnik Sweetheart - Blog Facebook

Fundstück: „Goldiges Frankfurt“

Vor Kurzem überreichte mir meine Schwester ein Buch, das sie irgendwo, irgendwann gebraucht erworben hat: „Goldiges Frankfurt“ von Ernst Nebhut. Das Buch wurde 1973 im Frankfurter Waldemar Kramer Verlag veröffentlicht und ist ein richtiges Fundstück für mich. Zugegeben: Ich bin noch nicht ganz durch damit, dennoch kann ich jetzt schon sagen, dass mich dieses, mit einem großen Augenzwinkern verfasste Buch, so manches Mal zum Schmunzeln gebracht hat und ich die kurzen Anekdoten aus „meiner“ Stadt anno 1970 und früher nicht nur sehr witzig, sondern auch hochinteressant finde.

Es geht um die Vorurteile, die mit der Stadt Frankfurt in Verbindung gebracht werden, Seitenhiebe auf die Stadt, Lästertiraden von bekannten Persönlichkeiten, von der Mutter von Goethe bis zu Heinrich George, und inwiefern die Stadt am Main diese verdient. Teilweise sind die Vorurteile damals die gleichen wie heute: Prostitution, Kriminalität, Frankfurt als „Beute der Hast“. Hach ja, die Hektik der Stadt wurde also nicht erst gestern erfunden. Beruhigend zu wissen.

Doch wie schlimm auch immer geschimpft wird über den „Prügelknaben Frankfurt“ der Autor findet die Stadt trotzdem „goldig“. Ich finde es sehr charmant, dass er ausgerechnet dieses Adjektiv gewählt hat, und glaube im Übrigen, in der heutigen Zeit hätte Ernst Nebhut – Schriftsteller, Journalist, Stückeschreiber und Jurist – auch noch ein toller Frankfurt-Blogger werden können. 🙂

Seine Anekdoten sind kurz, knackig, unterhaltsam, mit einer großen Portion Humor und Selbstironie ausgestattet. Und… ich bin ganz seiner Meinung: „Tun wir doch nicht so, als würde es das goldige Frankfurt nur noch in ein paar starrsinnigen Köpfen geben.“ Genau, Herr Nebhut! Manchmal ist Frankfurt ein Juwel, manchmal nur ein vergoldeter Pappbecher, aber ihre Macken und Brüche machen die Stadt für mich erst richtig liebenswert. Ganz ohne Ironie.

Goldiges Frankfurt    Goldiges Frankfurt2

Durch die Nacht …

Und dann läufst du durch die Nacht. Du kennst hier jeden Stein, jede Ecke und jedes Haus.  In deinen Ohren Kopfhörer. In deinem Herzen Musik und dieses Lied, dass dich umarmt. Der Mond über dir. Der Wind zerzaust dein Haar. Und du siehst diese Stadt, ihre Lichter, die Menschen, die an dir vorbeilaufen. Du genießt den Moment. Da sind nur du, die Musik und die Stadt.  Ihr habt euch zu einem Spaziergang verabredet und geht Hand in Hand. Und du liebst diesese komische, schöne Stadt. Wegen ihrer Größe, wegen ihrer Kleinheit, wegen ihrer Schäbigkeit und ihrem Glanz, ihrer Unfähigkeit perfekt zu sein und den Überraschungen, die sie für dich bereithält. Du bist zu Hause. Das Lied ist vorbei. Die Liebe noch da. Home is where your heart is.

Überleben

„5-Year Journal“. Tagebuchschreiben für Eilige.

Als Teenager war ich eine leidenschaftliche Tagebuchschreiberin. Eine ganze Kiste mit vollgeschriebenen Journalen in allen Farben und Mustern hat sich im Laufe der Jahre bei mir angesammelt. Auch wenn ich nur selten wieder reinschaue, weiß ich, dass mir das Schreiben immer sehr gut getan hat. Die Erlebnisse und Gedanken auf Papier einzufangen und zu ordnen. Nur für mich. Manchmal wirkt das Wunder. Für das Tagebuchschreiben braucht man Mut zur Ehrlichkeit und auch Achtsamkeit. Ich schrieb mein Tagebuch aus dem Wunsch heraus mich und die Welt etwas besser zu verstehen und aus der puren Freude am Scheiben. Irgendwann schrieb ich immer seltener in mein Büchlein, bis ich diese Gewohnheit klammheimlich und ohne es richtig zu merken ganz aufgegeben hatte. Dafür gab es sicher so manche Gründe, ein entscheidender war aber, dass mir plötzlich die Zeit dafür fehlte. Aber auch das Schreiben fehlte mir! Ein Dilemma.

Letztes Jahr habe ich einen Weg gefunden, das Tagebuchschreiben wieder aufleben zu lassen für nur etwa 5 Minuten pro Tag. Und das war so: In der Buchhandlung „Barnes & Noble“ in New York entdeckte ich das „5-Year Journal“ in unterschiedlichen Varianten. Das Prinzip: Jeden Tag über 5 Jahre hinweg etwa 3 Zeilen des Büchleins zu füllen. Jeder Tag hat eine eigene Seite, die unterteilt ist in 5 Jahre. Das schaffe ich, dachte ich mir. Eine klasse Idee! Also blieb nur noch die Qual der Wahl. Welche Ausgabe sollte es sein?

Die Variante „Glückstagebuch“ fiel raus. Es käme mir so gezwungen vor jeden Tag nach einem glücklichen Augenblick zu forschen, den ich beschreiben kann. Auch wenn man vielleicht sogar täglich fündig werden würde und das positive Denken damit fördern könnte, es wäre am Ende kein wirkliches, sondern ein schöngeredetes Abbild der Jahre.

Ich entschied mich für die Jane Austen-Variante („Jane-a-Day“), schlicht, weil ich sie hübsch fand. Hier lautet die Aufgabe, zu einem Zitat von Jane Austen täglich die eigenen Gedanken niederzuschreiben. Bei allem Respekt für Jane Austen und ihre wundervollen Worte und Geschichten, das war auch nichts für mich. Ich schreibe daher einfach jeden Tag einen kleinen Geistesblitz auf in meinem „Jane-a-Day“ oder erwähne ein Erlebnis, das mich beschäftigt hat – im besten oder schlechtesten Sinne. Ohne „Regeln“. Das funktioniert ganz gut. Außerdem habe ich mir die „Question & Answer a day“ Variante des Journals dazu gekauft, bei der mir täglich eine Frage gestellt wird. Welches Buch ich zuletzt gelesen habe, wem ich mich nahe fühle oder was mich an dem Tag zum Lachen gebracht hat und so weiter.

Nun führe ich beide Tagebücher seit einem Jahr und merke, dass es jetzt richtig spannend wird und es sich gelohnt hat „dranzubleiben“. Manchmal waren die 3 Zeilen deutlich zu wenig, um „alles“ zu sagen, manchmal tatsächlich zu viel. Das Entscheidende aber ist: Nun kann ich meine aktuellen Antworten direkt mit denen vom Vorjahr vergleichen und dabei wird einem auch bei diesem „Tagebuchschreiben für Eilige“ so manches klar. Denn aus den kleinen Alltagsschnipseln ergibt sich rückblickend das Leben. Wie man sich verändert hat, so wie die Antwort auf die gleiche Frage sich gewandelt hat. Wo man im letzten Jahr war – emotional und tatsächlich. (New York! ) Die wenigen Zeilen reichen erstaunlicherweise aus, um Erinnerungen wachzurütteln. Man merkt beim erneuten Lesen, dass einiges im Wandel war und ist, andere Dinge  aber „stocken“  oder schon vor einem Jahr genervt haben.

Für mich ist das „5-Year Journal“ für den Moment genau das Richtige, um die liebgewonnene Beschäftigung des Tagebuchschreibens nicht ganz aus den Augen zu verlieren. Übrigens ist die Frage für heute  im „Q&A“ ziemlich harmlos – oder vielleicht auch nicht: „Is your home/apartement clean?“ 🙂 Tja … kein Kommentar. Die Antwort kennt das Tagebuch.

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