„Blogger schenken Lesefreude“ – Ich mache mit!

Blogger_Lesefreude_2014_Banner_transIm Jahr 2013 wurde die Aktion „Blogger schenken Lesfreude“ ins Leben gerufen. Mehr als 1000 Blogs haben mitgemacht. Ich habe beschlossen: Dieses Jahr bin auch ich dabei.

Und so geht’s: Zum Welttag des Buches, am 23. April 2014, tragen teilnehmende Blogger ihre Begeisterung für die Literatur in die Welt, indem sie auf ihrem Blog ein Lieblingsbuch verlosen. Was wäre also naheligender als das literarische Schmuckstück als Gewinn anzubieten, das meinem Blog seinen Namen gegeben hat: „Sputnik Sweetheart“ von Haruki Murakami.

Haruki Murakami erzählt in „Sputnik Sweetheart“ die Geschichte von K., dem namenlosen Erzähler, seiner liebsten Freundin Sumire und Miu. Sumire ist 22 Jahre alt, raucht zu viel, ist eigensinnig und ein bisschen weltfremd. Sie ist auf eine wunderbare Art eigenartig. Sie möchte Schriftstellerin werden und ruft K., der Lehrer ist, manchmal um drei Uhr Nachts an, nur um ihm eine Frage zu stellen, die ihr keine Ruhe lässt. K. und Sumire sind die besten Freunde. Die einzigen Freunde füreinander. K. würde sich mehr wünschen, denn er ist verliebt in Sumire. Sie nimmt ihn jedoch nur als Freund wahr und kann mit dem Thema Sex außerdem nicht viel anfangen.

Bis sie die elegante Miu trifft, 17 Jahre älter und verheiratet. Sumire verliebt sich heftig und ungezügelt „wie ein Wirbelsturm“ in Miu, der sie aufgrund eines kleinen Missverständnisses bei ihrem Kennenlernen, den Kosenamen „süßer Sputnik“ gibt.

Miu bittet der rastlosen und unkonventionell lebenden Sumire ein Job an, den sie annimt. Irgendwann beschließen sie an eine gemeinsame Geschäftsreise einen kurzen Urlaub in Griechenland dranzuhängen. Auf der kleinen Ferien-Insel verschwindet Sumire plötzlich spurlos und ungeklärt. Miu ruft K. an und bittet ihn um Hilfe. Er erfährt von Mius verstörendes Geheimnis, von Sumirus ungestillter Sehnsucht und muss sich den Fragen stellen: Wenn die Realität uns nicht das schenkt was wir uns wünschen, können wir uns dann in Luft auflösen? Kann uns ein Stück unseres Ichs in ein paralleles Universum abhanden kommen? Wie nah liegen Traum und Realität wirklich beieinander?

„Sputnik Sweetheart“ erzählt von Einsamkeit und der ewigen Suche nach Liebe auf eine so orignielle, berührende und rätselhafte Weise, dass es mir den Atem raubt. Ich liebe dieses realistisch-surreale Werk sehr. Es bedeutet mir viel, auch wenn man allerorts hört, es gibt bessere Bücher von Murakami. Für mich ist es etwas ganz Besonderes. Wen ich auf dieses Buch also neugierig machen konnte, der sollte unbedingt allerspätestens (!) am 23.04.2014 wieder hier vorbeischauen. Denn dann verlose ich an dieser Stelle im Rahmen von „Blogger schenken Lesefreude“ ein nagelneues Exemplar und mit etwas Glück gehört es Dir, Dir oder Dir.

Zum Abschluss noch ein Zitat aus „Sputnik Sweetheart“:

„Manchmal fühle ich mich so verzagt und hilflos, als hätte man mir ganz plötzlich den Boden unter den Füßen weggerissen, und ich würde schwerelos und allein durch den stockdunklen leeren Raum treiben. Und weiß nicht, wohin.“

„Wie ein verirrter Sputnik?“

„So ungefähr.“

Sputnik Sweetheart

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„Make it so!“ Enterprise in Frankfurt.

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Dieses Wochenende fand die Convention „Destination Star Trek“ in Frankfurt statt. Während der Bahnfahrt zur Messe, wo das Ereignis stattfand und natürlich vor Ort selbst, konnte man Fans in fabelhaften Enterprise-Uniformen und natürlich auch waschechte Klingonen, einen wahnsinnig echt aussehenden Ferengi und ein Dutzend Mr. und Mrs. Spocks aus aller Welt bewundern. Man muss schon ein Herz aus Stein haben, um nicht ins Schmunzeln zu geraten beim Anblick eines perfekt gestylten „Commander Riker“ oder „Captain Picard“, der im Einkaufszentrum neben einem steht und genüsslich in seinen Döner beißt.

Das Staraufgebot vor Ort war nicht unbeachtlich: William Shatner alias Captain Kirk, LeVar Burton alias Geordi La Forge, Gates McFadden alias Dr. Beverly Crusher und mein persönliches Highlight (auch als „Nicht-Trekkie“): Brent Spiner alias Data (!). Alle Protagonisten der verschiedenen Star Trek-Welten gaben Autogramme, standen zu Fotoshoots mit Fans bereit und hielten Vorträge bei denen sie genüsslich, sympathisch und humorvoll in Erinnerungen an die gute alte Zeit auf der Enterprise schwelgten.

Ansonsten gab es jede Menge Einkaufsstände mit Merchandise, die Raumschiffbrücke als Fotokulisse, ein kleines Star Trek-Museum und nicht zu vergessen intergalaktische Preise für alles, was mit den Stars der Crew zu tun hatte.

Dennoch: Es hat viel Spaß gemacht für einen Nachmittag in dieses Universum abzutauchen! In diesem Sinne: „Live long and prosper!“

MerchandiseVortrag_StarTrekSchiffFotos_Autogramme

Jetzt im Kino: „Nebraska“

Nebraska Filmplakat

Das Road Movie „Nebraska“ ist ein kleiner feiner Low Budget-Film, der kürzlich überraschend in sechs Kategorien für den Oscar nominiert wurde, u. a. als „Bester Film“. Es ist immer eine kleine Sensation, wenn einem „Außenseiter“ dieses Kunststück gelingt und ich freue mich sehr darüber. Denn auch wenn ich nicht davon ausgehe, dass er der große Abräumer des Abends werden wird, so hat dieser Oscar-Ritterschlag doch manchen Besucher, an dem der Film sonst völlig vorbei gegangen wäre, sicher neugierig gemacht und ins Kino gelockt. Meiner Meinung nach: ein Glücksfall! Denn die strikt in schwarz-weiß erzählte Geschichte des liebenswerten und schrulligen Rentners Woody Grant, der felsenfest davon überzeugt ist eine Million gewonnen zu haben, ist genau das Richtige für alle, die ein Herz für Underdogs haben und das etwas schräge Kino lieben.

DAYDREAMERS KINO und ich haben uns den Film zusammen im Kino angesehen. Und da ich die Rezension meines geschätzten Kinoexperten so treffend finde und ihr absolut nichts hinzuzufügen habe, spare ich mir jedes weitere Wort und verlinke sie sehr gerne. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen!

Zur „NEBRASKA“-Rezension …

Filmposter „Nebraska“ (c) Copyright: Paramount Vantage