Worte auf den Straßen Manhattans

Es gibt so viele Arten New York zu erkunden. Man kann sich vom Menschenstrom mitreißen lassen und durch die Straßen eilen. Oder wie ein „Hans-guck-in-die-Luft“ die scheinbar endlos in den Himmel ragenden Wolkenkratzer beim Gehen betrachten. Man kann geruhsamen Schrittes durch den Central oder High Line Park schlendern und über den Kontrast von Natur und Stadt staunen, der auf eine wunderbare Art die perfekte Symbiose ergibt. Man kann sich in die Bars tümmeln unter der Erde oder auf den Dächern der Stadt und tanzen bis einem die Füße wehtun, weil man ohnehin schon den ganzen Tag gelaufen ist. In Coney Island Meerluft schnuppern, seine Füße in den Sand vertiefen, auf der Staten Island Farry die Skyline vom Wasser betrachten, auf der Brooklyn Bridge den Wind um die Ohren sausen lassen. In New York lohnt es sich definitiv immer nach rechts und links und vor allem den vielen verschiedenen Menschen ins Gesicht zu blicken und sich zu fragen: „Was ist Deine Geschichte?“. In kleine und große Gassen abzubiegen oder in die U-Bahn zu steigen, um in einer der vielen Welten New Yorks anzukommen, abzutauchen und dann hinterher direkt  ein paar Stationen weiter zu einem anderen kleinen Mikrokosmos zu fahren, das neue Überraschungen bereithält. Von Little China nach Little Poland. Im Grunde kann man also nichts falsch machen in New York, man muss nur offen für diese ewige Stadt der Zukunft sein und ihren Trubel gut leiden können.

Aber es lohnt sich manchmal auch auf seine Füße zu gucken, auch in dieser Stadt und somit auf den Bürgersteig auf den man läuft.  Denn so bin ich zufällig über eine Reihe wundervoller literarischer Zitate gestolpertert, die den Weg zur New York Public Library ebnen in der  41st Street von der Fifth Avenue zu der Park Avenue/Pershing Square. Den sogenannten „Library Way“. Die Bronze Tafeln mit den Zitaten, schmücken seit 1998 den Bürgersteig und wurden vom Künstler Gregg LeFevre entworfen.  Möchtest Du sie sehen? Dann lass uns gehen …

„The universe is made of stories, not of atoms“ (Muriel Rukeyser)

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„Information is light, information in itself, about anything, is light.“ (Tom Stoppard)

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„…ther are only two or three human stories, and they go on repeating themselves as fiercely as if they had never happend before …“ (Willa Cather)

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„A word is dead, when it is said, some say. I say it just begins to live that day.“ (Emily Dickinson)

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„Some books are to be tasted, others to be swallowed and some few to be chewed and digested.“ (Francis Bacon)

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„There are words like Freedom, sweet and wonderful to say. On my heartstrings freedom sings all day every day. There are words like Liberty, that almost make me cry. If you had known what I know, you would know why.“ (Langston Hughes)

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Das ist eine kleine Auswahl. Falls Du alle Bronze-Tafeln des „Library Way“ sehen möchtests, findest Du sie hier:  http://bit.ly/p9pz6K

So wir sind angekommen. Jetzt nichts wie rein in eine der schönsten Bibliotheken der Welt, bewacht von den zwei imposanten Löwen aus Stein. Vielleicht sollten wir uns  ja auch gleich einen Bibliotheksausweis besorgen. Hier weiß man nie. Vielleicht bleibt man ja doch länger …

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2 Gedanken zu “Worte auf den Straßen Manhattans

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